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Naturbildung für Schulklassen: Zivi gesucht

In den Merian Gärten ist Naturbildung ein zentraler Teil unserer Arbeit. Wir ermöglichen Kindern direkte Erfahrungen mit Pflanzen, Tieren und ihren Lebensräumen. In unseren Kursen wird beobachtet, ausprobiert und mitgearbeitet. So wird die Basis für eine gesunde Naturbeziehung gelegt und eine Wertschätzung für die Schönheit der Natur kann entstehen.

Für diese Arbeit suchen wir ab dem 28. September 2026 oder nach Vereinbarung einen Zivildienstleistenden für einen langen Einsatz von 180 Tagen.

Der Einsatz ist abwechslungsreich und nah dran an den Schulklassen und den Gärten: Der Zivildienstleistende unterstützt bei der Durchführung von Kursen für Schulklassen, begleitet Halbklassen bei praktischen Arbeiten im Garten, auf dem Feld oder bei den Tieren und hilft bei der Organisation im Hintergrund. Dazu gehören das Bereitstellen und Aufräumen von Material ebenso wie Pflegearbeiten im Garten oder kleinere Reparaturen.

Wichtig ist uns ein Interesse an Naturthemen sowie Freude an der Arbeit mit Kindern und im Freien. Sorgfältiges Arbeiten, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, im Team mitzuwirken, sind zentrale Voraussetzungen.

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Arzneipflanzengarten: Tipps für Schulklassen

Der neu eröffnete Arzneipflanzengarten eignet sich gut für einen selbstständigen Besuch mit einer Schulklasse. Hier ist unser Vorschlag für einen möglichen, kleinen Ablauf:

Heilpflanzen, die Kinder vielleicht von zuhause kennen

  1. Es gibt Heilpflanzen, die viele Menschen auch zu Hause verwenden, zum Beispiel bei Bauchweh, Husten oder Halsweh. Was kennt ihr?
    (Gemeinsam Vorschläge sammeln)
  2. Kamille, Salbei, Lavendel, Ringelblume, Thymian und Minze:  Finden wir diese gemeinsam? (In kleinen Gruppen auf die Suche gehen)
  3. Wenn ihr eine Pflanze gefunden habt, bleibt vor dem Beet stehen. Die Lehrperson kommt schauen.
  4. Pflanze beobachten: Wie sehen die Blätter aus? Welche Farbe haben die Blüten? Ist die Pflanze hoch oder niedrig? Und – erst nach dem OK der Lehrperson – Geruch testen: Finger vorsichtig an den Blättern reiben und daran riechen.
  5. Jede Gruppe zeigt der Klasse ihre Pflanze und beschreibt sie mit drei Wörtern.

Weitere Tipps:

  • Giftpflanzen thematisieren: Sucht gemeinsam nach Pflanzen mit einem Warnzeichen (Ausrufezeichen in einem Warndreieck) auf dem Schild. Besprecht: Warum ist es wichtig, Pflanzen nicht einfach zu probieren oder zu pflücken? Beispiele: Stechapfel, Fingerhut, Maiglöckchen.
  • Lakritze wird aus den Wurzeln bzw. Rhizomen des Süssholzes hergestellt. Diese Pflanze ist auch im Arzneipflanzengarten zu finden (im Bereich der Beete «Magen-Darm-Erkrankungen»).
  • Aspirin, Morphium, Echinacea: Viele spannende Informationen stehen auf den Texttafeln.
  • Auch sogenannte «magische» Pflanzen sind im Arzneipflanzengarten vertreten, etwa die Alraune (bekannt u. a. aus Harry Potter). Früher schrieb man solchen Pflanzen eine schützende Wirkung vor bösen Kräften zu.

Wichtige Regeln im Arzneipflanzengarten:

  • auf den Wegen gehen
  • Pflanzen mit den Augen anschauen, ausser das Anfassen wird ausdrücklich erlaubt
  • Nichts abreissen, pflücken oder ernten.

Diese Regeln gelten in den gesamten Merian Gärten.

Beste Besuchszeit

August und September eignen sich besonders gut, wenn vieles üppig wächst und blüht. Auch der Juni ist schön, dann blühen unter anderem Lavendel und Kamille.

Wer lieber mit der Schulklasse einen Kurs besuchen möchte, findet hier unser Angebot an Naturerlebnissen:

Kurse für Schulklassen: Naturerlebnisse
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Was für ein Schlammbad!

Weizen säen im strömenden Regen? Doch, das geht. Mit viel Dreck. Die Kinder im Programm «Schule & Landwirtschaft» nahmen es mit grossartigem Humor. Ihre Gummistiefel blieben dabei fast im Schlamm stecken! Und wer schnell vorwärts kommen wollte musste rutschen anstatt gehen.

Dass wir landwirtschaftliche Arbeiten auch dann machen, wenn das Wetter ganz und gar nicht mitspielt, ist ein Nebeneffekt des Naturbildungsprogramms der Merian Gärten. Denn wir richten uns nach den Schulklassen – wenn sie da sind, wird gearbeitet. Einen Kurs zu verschieben wird ist im dichten Programm nicht so einfach möglich. Also kommt es immer mal wieder vor, dass wir Kartoffeln bei Regen ernten, Frühlingskräuter im Spätfrost suchen oder eben auch mal Getreide im Schlamm säen.

Diese Klasse wird sich sicherlich lange noch an das Abenteuer erinnern (sie sind dann noch mit dem Bus heimgefahren!) und dem Weizen macht das gar nichts – der wächst trotzdem.

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Unsere Erlebnisse! Die Dyychwoche 2022

Die Dyychwoche  ist voll im Gange. Die Schüler und Schülerinnen der 8. Klasse der Sekundarschule Arlesheim berichten hier von Ihren Erlebnissen während der arbeitsintensiven Woche.

Nach einer interessanten Führung bereits letzten Freitag mit vielen Informationen über den Dyych waren wir uns der Wichtigkeit unserer Arbeit bewusst. Wir freuten uns alle sehr auf den Montag und die bevorstehende Arbeit.

Dann ging es los. Nach der Besichtigung der verschiedenen Baustellen wurde uns allen bewusst, dass diese Woche harte Muskelarbeit beanspruchen wird. Wir bildeten zwei verschiedene Gruppen, welche verschiedene Arbeiten zu erledigen hatten.

Die eine Gruppe entfernt die alten Weidenfaschinen und löst die morschen Pfosten aus dem Boden. Dies erweist sich in einigen Fällen als schwer, da sie fest im Boden verankert sind. Ein paar Schüler dieser Gruppe beschäftigten sich mit der Herstellung, also dem Binden, neuer Weidenfaschinen aus neuen Ästen sowie den bereits gebrauchten aber noch verwendbaren Ästen. Wenn diese fertig sind, werden sie zum Dyych transportiert und am Ufer wieder eingebaut. Ausserdem hämmern wir Weidenstämme an das Ufer, da wir vom Kursleiter Michi lernten, dass diese unter den richtigen Bedingungen wieder ausschlagen können. So werden die Verbauungen durch die Wurzeln der Weiden somit zusätzlich natürlicher Weise befestigt.

Währenddessen gräbt die andere Gruppe veraltete Baumstämme am Dyychufer aus. Danach wird ein Loch gegraben, um neue Baumstämme darin zu positionieren. Diese werden mit Stangen gesichert.

 Die Dyychwoche dauert noch bis Freitag. Sie wird einmal im Jahr durchgeführt. Dabei erneuert und ergänzt eine engagierte Klasse unter fachkundiger Leitung die traditionellen Uferverbauungen am Dyych. 

Über die Dyychwoche
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Es ist soweit - die Kinder können ihr Gemüse ernten

In unserem Programm "Schule und Landwirtschaft" ernten die Kinder diese Woche ihr Gemüse aus ihrem eigenen Beet! Die Kinder haben gesät, gesetzt, gejätet und gedüngt. Diese Woche ist es soweit - sie können sich erfreuen an Kohlrabi & Co. Das geerntete Gemüse wird mit kreativen und kindergerechten Rezepten verarbeitet, probiert und mit nach Hause genommen.

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Wir wecken Begeisterung

Von Ostern bis zu den Sommerferien haben die «Naturerlebnisse» Hochsaison: Programmleiter Nicolas Beerli erzählt, was unsere Kurse für Schulklassen so besonders macht.

Einzigartig in den Merian Gärten ist die authentische Begegnung mit Pflanzen und Tieren. Das heisst, wir treffen draussen das an, was wirklich hier lebt und was jetzt gerade spriesst und reift.  Das ist die beste Voraussetzung, um Kindern die Vielfalt näher zu bringen und ihnen zu ermöglichen, die Natur mit differenziertem Blick zu erkunden. Gerade im Kräutergarten bei der Minze ist das so schön: Es gibt nicht nur Pfefferminze sondern auch Apfelminze und Marokkanische Minze und noch so viele mehr! So lernen die Kinder, genau hinzuschauen. Mit dem geschärften Blick wandelt sich die Natur von einer grünen Kulisse in eine reiche Welt voller Vielfalt.

Unser pädagogischer Zugang funktioniert über Begeisterung. Wir starten den Kurs mit einem Spiel – z.B. mit Tastsäcklein – und schnell sind die Kinder bei der Sache und «im Flow». So können wir die Gärten voller Entdeckerlust erkunden. Unterwegs bietet das Umfeld ganz viele Möglichkeiten für spontane Erlebnisse. Gerade neulich begegneten wir einem Eichhörnchen auf dem Weg. Die ganze Klasse war gebannt! Ganz still haben wir zugeschaut, die Kinder waren verzaubert.

Das sind magische Momente, die mich glücklich machen. Denn ich wünsche mir, dass die Kinder Freude mitnehmen und daheim von ihren Naturbegegnungen erzählen: Vom Huhn, welches sie sich getraut haben, in den Arm zu nehmen oder von den Brennnesseln, die man sogar anfassen kann, wenn man weiss wie. Im besten Fall schenkt der Kurs den Kindern Eindrücke, an die sie sich ein Leben lang erinnern.

zu den Naturerlebnissen
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Abschluss der Dyychwoche 2021

Mittlerweile neigt sich die Dyychwoche 2021 dem Ende zu. Heute ist bereits Freitag - Zeit zurückzublicken:

Unsere Vorstellung der Dyychwoche war es ein paar abwechslungsreiche und kurzweilige Tage in der Natur zu verbringen. Diese Erwartungen haben sich erfüllt.

Wir haben uns untereinander und mit den Leuten der Meriangärten gut verstanden, was das Arbeiten sehr erleichterte und für eine gute Stimmung sorgte.

In dieser Woche gelang es uns alle wichtigen geplanten Arbeiten fertigzustellen. So konnten wir die Uferverbauung erneuern und unsere selbstgebauten Faschinen in den Dyych verankern. Ziel dieser Faschinen ist es die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers zu verlangsamen und es in die Mitte des Gewässers zu leiten. Wir haben auch einen mit Algen verschmutzten Teich gesäubert, damit er als Lebensraum für Tiere wie Frösche und Insekten dienen kann. Direkt neben dem Teich konnten wir eine Wieselburg errichten, damit die Wiesel einen sicheren Platz haben, um ihre Jungtiere aufzuziehen.

Das Highlight der Woche war die Sichtung eines Eisvogel, der gleich über unseren Köpfen hinwegflitzte - wow! Der Eisvogel kommt in ganz Europa vereinzelt vor, jedoch sticht er in der Schweiz mit seinem türkis-orangenen Federkleid unter allen einheimischen Vogelarten besonders hervor.

 

Über die Dyychwoche
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Los geht's! Start in die Dyychwoche 2021

Wir sind die Klasse 2h aus dem Sekundarschulhaus St. Alban und werden im Verlauf der Woche verschiedene Arbeiten ausführen, um den Mühle- und den St. Albandyych zu unterhalten:

Uferverbauungen, sogenannte Faschinen müssen ersetzt und Bretterwände erneuert werden. Zudem erhalten die Wiesel eine neue «Wieselburg» und die Amphibien ein Feuchtbiotop.

Die Woche startete wolkenverhangen, aber glücklicherweise verspricht das Wetter im Verlauf der Woche wärmer und trockener zu werden! Die Arbeit war gleich von Beginn an streng und wir kamen heftig ins Schwitzen.

Umso mehr freuten wir uns auf das leckere Essen: Flammenkuchen als Apéro und Älplermagronen als Hauptspeise. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Der Dyych lebt! Wir konnten unter anderem Fische und Signalkrebse beobachten. Es gelang uns sogar einen Signalkrebs zu von Hand zu fangen und seine roten Scheeren zu bestaunen – eindrücklich!

Wir sind gespannt, was uns die weitere Woche bringen wird.

 

Über die Dyychwoche
17. November 2020 -

Vom Korn zum Brot

Programm Schule und Landwirtschaft

Die Klasse 3e aus der Primarschule Neubad in Basel hat am Programm Schule und Landwirtschaft "Vom Korn zum Brot" teilgenommen. 19 Kinder haben während fast eines Jahrs in den Merian Gärten Getreide ausgesät, im Sommer den Acker gepflegt, von Hand gejätet, gedroschen, gemahlen und zuletzt duftendes Brot im Holzofen gebacken.

Als Dank für die Zeit, die sie in den Merian Gärten verbringen durften, haben sie einen Bericht über ihre Tätigkeiten zusammengestellt. Wir freuen uns, dass es der Schulklasse so gut gefallen hat.

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Dyychwoche: Tag 4

Heute haben wir ganz normal wie immer weiter an unserer Baustelle gearbeitet und ein Paar Schüler und eine Lehrkraft befragt, wie sie die Woche eigentlich fanden.

Wie hat die Woche bis jetzt gefallen? 
Herr Hauri: Sehr gut. Man hat gemerkt wie die Kinder gut und harmonisch zusammen gearbeitet haben. Gegen Ende der Woche hat man gemerkt das die Kinder schon etwas überanstrengt waren.
Alba: Es war relativ anstrengend aber das war auch gut weil man sich so etwas auslasten konnte. Ausserdem gab es auch viele erholsame und lustige Momente.

Was hat bis jetzt am besten gefallen?
Herr Hauri: Das die Kinder so gut mitteinander gearbeitet haben. Man merkt das eine gute Bindung unter den Kindern herscht. Der Mittwoch hat mir besonders gefallen.
Alba: Am besten hat mir der erste Tag gefallen als wir am Teich gearbeitet haben. Dort haben wir Pflanzen ausgerissen und vorallen gut zusammen gearbeitet. Was mir auch Spass gemacht war den Müll aus dem Bach zu fischen. as war sehr beindruckend. Ach ja, und natürlich dass wir Kubb gespielt haben. Im Grunde genommen hat mir die ganze Woche ganz gut gefallen.

Würden Sie/würdest Du dieses Projekt weiter empfehlen?
Herr Hauri: Das würde ich definitiv tun. Es wäre aber toll wenn die Lehrkräfte mehr Einfluss hätten.
Alba: Ja würde ich. Das Projekt gefällt mir sehr gut. Ich habe aber nur Kleinigkeiten dazu gelernt.

Was hat Dir weniger gut gefallen?
Alba: Ich fand das Essen nicht gerade das beste aber es war okay. Ausserdem war es schade das wir aufgrund von Corona nicht selbst kochen konnten.

 

Über die Dyychwoche